Herzlich willkommen in der Evangelischen Kirchengemeinde Kirchenkirnberg

Willkommen auf unserer Homepage.

Die Evangelische Kirchengemeinde Kirchenkirnberg ist eine einladende Gemeinde in einer landschaftlich reizvollen Umgebung mit touristisch interessanten Zielen. Unsere Kirchengemeinde verbindet Wohnplätze auf dem Gebiet der bürgerlichen Gemeinden Murrhardt und Gschwend. Ihre Gemeindeglieder leben im Rems-Murr-Kreis und im Ostalbkreis.

Wir freuen uns, wenn Sie ein wenig auf den folgenden Seiten stöbern. Wir haben Ansprechpartner, Gottesdienstzeiten, verschiedene Angebote und aktuelle Neuigkeiten für Sie zusammen gestellt. Es wäre schön, wenn Sie das ein oder andere anspricht. Zögern Sie nicht, bei Interesse mit einer oder einem der Ansprechpartner Kontakt aufzunehmen.

Rund um die Kirche in Kirchenkirnberg - Glauben leben in einer lebenswerten Umgebung

Kirchenkirnberg als einer der Wohnplätze gibt unserer Evangelischen Kirchengemeinde ihren Namen.

Doch weit großräumiger, als es der Name vermuten ließe, zeichnet sich unser Kirchengemeindegebiet auf der Landkarte ab. Für den der Stadt Murrhardt zugehörigen Teil zählen Gärtnershof, Oberneustetten, Tiefenmad, der Spielhof und das Täle am Glattenzainbach sowie Leukers, Vögelesreute und Kirchenkirnberg selbst zur Kirchengemeinde.

Auf dem Gebiet der bürgerlichen Gemeinde Gschwend umspannt unsere Kirchengemeinde einen Bogen von (im Norden) Eichenkirnberg über Hinteres und Vorderes Breitenfeld, Neumühle, Krämersberg, Schierhof, Gläserhof, Hengstberg, Altersberg und Horlachen bis zum Brandhof. Landschaftlich gesprochen reicht unsere Kirchengemeinde vom Treibsee im Westen bis zum Hagberg im Osten.

 

 

 

Spaßbremse Christentum? Zum Landesnarrentreffen in Murrhardt

Zur Fasnet kommen, denket nur,

Tausende Narren an die Murr.

Wer dann noch fragt: „Was isch denn des?“

Der hört: „Der Narr in seinem Häs.“

Mit Larve, Gwand und Utensil

prägt jede Zunft ihr`n eig`nen Stil.

So kommen sie von nah und fern,

die auf der Straß`, die sehen`s gern.

 

Doch hinterm Fenster sieht man hocken,

die d´ Fasnet nicht hervor kann locken.

So sitzt ein manches ernstes G`sicht

daheim und denkt: Das geht doch nicht,

dass Narren treiben ihre Späße,

als ob das ganze Tal vergäße,

dass man hier evangelisch ist.

Und Narretei gehört sich nicht,

wo man an Christus glaubt, den Retter;

nein, das geht nicht, zum Donnerwetter!

 

Gut, seit dem Krieg am Überholen

sind bei uns freilich die Katholen.

Der Narr jedoch, der allgemeine,

sieht keine Grenze der Gemeinde,

der er im Alltag zugehört,

durch seine Narretei gestört.

Er feiert schlicht die Lebensgeister

und ist darin ein wahrer Meister,

die Alltagsregeln auszuhebeln

auch ohne sich ganz einzunebeln.

Nicht jeder fühlt sich pudelwohl,

wenn reichlich fließt der Alkohol.

 

Was soll als Christ ich dazu sagen:
Schön ist es, wenn die Narren wagen,

die Schwerkraft kurz mit einem Sprung

zu überlisten mit viel Schwung.

Gut tut uns auch der Rathaussturm,

er zeigt: Bürokratie, der Wurm,

kann auch für eine gute Zeit

pausieren, was den Bürger freut.

Und mancher Narr und manch ein Jeck

lacht Sorgenfalten einfach weg.

Die Fasnet zeigt: Jawohl, es geht,

dass sich die Erde anders dreht.

Statt Kummer, Angst, Neid, Geiz und Gier,

regiert die Lebensfreude hier.

Vital und manchmal ausgelassen,

kann man die Fasnet zwar verpassen.

Doch einst in Gottes neuer Welt,

da wird getan, was wirklich zählt:

Da wird geliebt, da wird gelacht,

dass es dem Christus Freude macht!

 

Steffen Kaltenbach, Pfarrer, Fornsbach-Kirchenkirnberg.

 

 

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